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FORUM: Wie verhielten sich die Bessarabiendeutschen zum Nationalsozialismus?

Vielen Dank für das bisherige Interesse.
Als Initiator des Internet-Leserforums zum Thema "Wie verhielten sich die Bessarabiendeutschen zum Nationalsozialismus?" möchte ich mich bei allen herzlich bedanken, die mit ihren Beiträgen die Diskussion begonnen haben. Inzwischen hat sich im Bessarabiendeutschen Verein einiges im Zusammenhang mit der Aufarbeitung unserer Geschichte bewegt. Der Vorstand des Bessarabiendeutschen Vereins e.V. hat beschlossen, eine "Bessarabiendeutsche Historische Kommission" zu gründen. Zunächst soll insbesondere die Zeit von 1930 bis 1950, also die "Erneuerungsbewegung" in Bessarabien und die Zeit während und kurz nach der Ansiedlung in Polen bearbeitet werden. Die Kommission hat die Aufgabe, Fragen und Themen zu dieser Zeit zusammenzutragen und Historiker für die wissenschaftliche Aufarbeitung dieses Themenbereichs (gedacht ist hier z.B. an Promotionen oder andere wissenschaftliche Arbeiten) zu gewinnen. Die satzungsgemäß vom Bundesvorsitzenden benannten Mitglieder dieses Fachausschusses wurden von der am 14. März 2009 stattgefundenden Delegiertenversammlung des Vereins wie folgt bestätigt: Arnulf Baumann (Vorsitz), Dr. Horst Eckert, Heinz Fieß, Dr. h.c. Edwin Kelm, Werner Schäfer, Dr. Cornelia Schlarb, Dr. Ute Schmidt. Es wird für sinnvoll erachtet, bereits jetzt geschichtlich Interessierte für Anregungen und Beiträge zu gewinnen. Hier nur einige wenige und keinesfalls erschöpfende Beispiele für mögliche zu untersuchende Fragenkomplexe: Warum konnte das nationalsozialistische Gedankengut in Bessarabien Fuß fassen?Welche politischen Auseinandersetzungen fanden dabei statt? Welche Rolle kam dabei der Kirche, den höheren Schulen, der Presse zu?Wie verhielten sich die nationalsozialistisch Gesinnten während und nach der Ansiedlung in Polen?Um zu unterstreichen, dass wir hier mit einem neuen Ansatz beginnen wollen, habe ich die bisherigen Beiträge aus dem Leserforum herausgenommen. Zumal, weil manche Beiträge Gefahr liefen, statt am sachlichen Thema orientiert zu sein, immer mehr in persönliche und damit für das Thema wenig fruchtbare Auseinandersetzungen abzugleiten. Nach wie vor soll aber der Aufruf von Egon Buchholz im seinerzeit ersten Beitrag zum Leserforum gelten:Erzählen Sie Ihre Geschichte!Und meine zusätzliche Bitte vor allem an die jüngeren Generationen: Stellen Sie Ihre Fragen!Ich wünsche dem neuen Vorhaben viel Erfolg.Heinz Fießfiess.bv@t-online.de__________________________________________________17. Februar 2009Sehr geehrter Herr Fieß,es ist nachvollziehbar, dass Sie das Internetforum zur NS-Geschichte der Bessarabiendeutschen zunächst einmal unterbrochen haben; es soll damit ja nicht endgültig gestoppt sein. Die von Ihnen umrissenen Fragenkomplexe geben einen Ausblick auf das, was die Historische Kommission in die Wege leiten und interessierten Wissenschaftlern
 
 

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